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Die schwäbische Zeitung über den gemeinsamen Stammtisch mit der Jusohochschulgruppe
| FrankHeiLab

Die Schwäbische Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 07. April

Juso-Hochschulgruppe diskutiert mit der örtlichen SPD mögliche Mobilitäts- und Wohnkonzepte

Friedrichshafen – Am gemeinsamen Stammtisch der Juso Hochschulgruppe mit dem SPD Ortsverein Friedrichshafen im Zeppelin Dorfkrug ist die Erreichbarkeit der Universitätsstandorte und die Wohnsituation in Friedrichshafen das bestimmende Thema gewesen. Großen Beifall bei allen Anwesenden fand der Vorschlag der stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Christine Heimpel, es würde sich lohnen, gemeinsam für einen kostenfreien ÖPNV in Friedrichshafen zu kämpfen.

Jusos und die anwesenden Ortsvereinsvorstände vereinbarten, gemeinsam für ein tragfähiges Mobilitätskonzept in Friedrichhafen zu arbeiten. Die Juso Hochschulgruppe berichtete von der gegründeten Arbeitsgruppe zum Thema Mobilität an der Zeppelin Universität, die das Thema allerdings im Wesentlichen aus Sicht der Studenten beleuchte.

Ausdrücklich begrüßen die Studierenden die Einrichtung der neuen Bushaltestelle. Sehr schnell wurde deutlich, dass sich die Mobilitätsthematik nicht auf das Thema Parkplätze beschränken lässt.

Zumal der SPD Ortsverein hier auch klar die Haltung von Bürgermeister Stefan Köhler unterstützt, dass sich Mobilitätskonzepte für den Fallenbrunnen und die gesamte Stadt auf autounabhängige Konzepte konzentrieren sollten.

Die stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Christine Heimpel machte deutlich, dass Schüler, bzw. deren Eltern zum Teil deutlich längere Fusswege als die Studierenden der ZU auf sich nehmen müssen und auch für die Tickets zahlen. Allerdings sei es eine Überlegung wert, ob sich eine reiche Stadt wie Friedrichshafen nicht einen kostenlosen ÖPNV für alle Bürger leisten könne.

„Öffentlicher Verkehr muss nicht kostendeckend sein, sondern ist eine notwendige Dienstleistung für alle Bürger in einer modernen Gesellschaft.“

Wohnen in Friedrichshafen

Weiteres Thema war die Wohnsituation der Studierenden. Auf sie sei niemand seitens einer wie auch immer organisierten Gruppierung zugekommen und habe mit ihnen über die Idee eines Studierendenwohnheims im Karl-Olga-Haus gesprochen, wunderte sich Vivien Mohrland, Vorsitzende der Juso-Hochschulgruppe.

Die Diskussion zeigte sehr schnell, dass auch dieses Thema nicht losgelöst von der generellen Wohnraumthematik in Friedrichshafen diskutiert und gelöst werden könne. Der nächste gemeinsame Stammtisch wurde für den Herbst vereinbart, allerdings werde es dazwischen viele Gespräche und gemeinsame Aktionen geben. Erste Gelegenheit sei der 1. Mai.

Bei allen Gemeinsamkeiten fiel das Fazit leicht unterschiedlich aus: „Wir wünschen uns, eine größere Akzeptanz, auch von offizieller Seite, für unser Engagement“ sagte einer der Studierenden. SPD-Presseprecher Frank Heimpel-Labitzke, der seine Studienerfahrung in Konstanz gemacht hat, entgegnete darauf, das gemessen am Zeitraum der Existenz der ZU schon sehr viel erreicht sei.