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Bericht der Schwäbischen zur Sprechbar zum ÖPNV
| FrankHeiLab

Mit der „Sprechbar“ macht der SPD-Ortsverein Station am Buchhornplatz – Bürger wollen verbesserten ÖPNV

Genossen haben ein offenes Ohr für Bürgeranliegen (Foto: Frank Heimpel-Labitzke)
Genossen haben ein offenes Ohr für Bürgeranliegen (Foto: Frank Heimpel-Labitzke)
Friedrichshafen – Der Häfler Ortsverein der SPD hat auf dem Buchhornplatz die „Sprechbar“ aufgebaut. Ortsvereinsvorsitzender Roland Kaczmarek bezeichnete den Dialog mit den Bürgern zum Thema ÖPNV laut Pressemitteilung als „vollen Erfolg“. Zahlreiche Passanten hätten bereitwillig Lob, Wünsche und Kritik zum Thema öffentlicher Nahverkehr geäußert. Auch der Landtagskandidat Dieter Stauber schaute für eine Weile vorbei.

„Gut, dass ihr euch drum kümmert“, kommentierte ein Familienvater sein Gespräch laut Pressemitteilung. Die Umfrage zum ÖPNV in und um Friedrichshafen fand bei bestem Wetter regen Zuspruch von Passanten. Schon die Eingangsfrage „Wie Sind Sie heute in die Stadt gekommen“ zeigte schnell, dass das Verkehrsmittel der Wahl gleichverteilt auf Bus, Fahrrad, Auto und die eigenen Füße war. Als Haupthemmnis für die Benutzung des Häfler Busses nannten viele der Befragten die Taktfrequenz, die Erreichbarkeit der Bushaltestelle und die Häufigkeit des Umsteigens. Vor allem ältere Leute oder Familien mit Kindern nannten zusätzlich den Preis als Entscheidungsfaktor, schreibt die SPD.

„Selbstverständlich ist diese Umfrage nicht repräsentativ“ so die Initiatorin der Aktion, die stellvertrende Ortsvereinsvorsitzende Christine Heimpel. Die Bereitwilligkeit zur Antwort und rege Beteiligung der Bürger zeige aber, dass es wichtig sei, sich in Friedrichshafen für eine Diskussion der Mobilitätskonzepte einzusetzen und voranzutreiben.

Dieter Stauber, Fraktionsvorsitzender und Landtagskandidat der SPD, versprach, die Anregungen und Fragen der Bürger mit in den Dialog der am Freitag, 26. Juni, stattfindenden öffentlichen Veranstaltung „Quo Vadis ÖPNV“ im GZH zu nehmen.

Die regen Diskussionen und durchweg positiven Reaktionen auf die Aktion zeigten, dass die Bürger keineswegs politikmüde seien, zog Presseprecher Frank Heimpel-Labitzke ein Fazit der Aktion.